Das Geldspielgesetz der Schweiz legalisiert das Online-Spiel im Jahr 2019

Im November hat der Bundesrat der Schweiz erklärt, dass am 1. Januar 2019 ein neues Geldspielgesetz in Kraft treten wird. Das Gesetz wurde ursprünglich im September 2017 vom Parlament verabschiedet und dann im Juni 2018 durch eine öffentliche Abstimmung verabschiedet. Sie wird eine neue Regelung für Glücksspiele im Land einführen, einschließlich Online-Poker und Casinospiele, die bisher nicht legal waren. Ab dem 1. Januar können Unternehmen ihre Lizenzanträge für Internet-Gaming einreichen, und die ersten Lizenzen werden voraussichtlich sechs Monate später erteilt.

Die Schweiz aktualisiert ihre Glücksspielgesetze

Gründe für den Wandel

In Wahrheit scheint das neue Online-Glücksspiel-Gesetz der Schweizer Regierung ein ziemlich seltsames Tier zu sein. Für ein Volk, das sich bekanntlich für die persönliche Freiheit einsetzt, scheint dieses Referendum eine überraschende Anzahl von zynischen Kamelsnasen in das Zelt der Freiheit zu stecken. Rund 73% der Schweizer Stimmberechtigten stimmten im Juli trotz der schrecklichen Warnungen vor Freiheits- und Datenschutzbeauftragten für den Vorschlag.

Karte der SchweizBergige Schweiz ist die Heimat von rund 8,5 Millionen Einwohnern.

Was den Befürwortern an dem Gesetz scheinbar gefällt, ist, dass es den Schweizer Markt für eine regulierte (und damit vermutlich ehrliche) Online-Gaming-Branche öffnet. Die Gewinne aus diesem großen Sprung nach vorne sind in der besten Logrolling-Mode „sop to special interests“ richtig verteilt. Zunächst einmal müssen alle Betreiber eine Schweizer Lizenz besitzen. Offshore-Betreiber müssen mit lokalen Unternehmen zusammenarbeiten, um Zugang zum Markt zu erhalten, so dass dadurch mehr Arbeitsplätze in der Schweizer Wirtschaft entstehen – so wird behauptet. Höchstwahrscheinlich wird die Anzahl der Arbeitsplätze bestenfalls minimal sein, da in einer Online-Umgebung nicht viel Personal benötigt wird.

Die Stars Group und Playtech haben bereits angekündigt, dass sie Vereinbarungen mit lokalen Casinos getroffen haben, um Online-Gaming in die Schweizer Massen zu bringen. Ihre Pläne könnten jedoch durch das Geldspielgesetz zunichte gemacht werden, das besagt, dass jede ausländische Gesellschaft, die sich mit einem Schweizer Unternehmen für die Bereitstellung von Glücksspielprodukten zusammenschließt, „einen guten Ruf“ haben muss. Ähnlich wie bei den „Bad Actors“-Klauseln in den Vereinigten Staaten ist das, was „einen guten Ruf“ ausmacht, sehr vage und liegt wahrscheinlich im Ermessen (und Interesse) der Behörden.

Glücksspiel

Spielsucht Sorgen im Spiel?

Der Bund hat offenbar und plötzlich entdeckt, dass das Land eine akute Spielsucht hat, die mehr Geld und Arbeitsplätze für Behandlungsprogramme benötigt. Natürlich beginnen sie in ihrem Kampf gegen Spielsucht, indem sie den Süchtigen noch mehr Möglichkeiten eröffnen, ihren Fix zu finden, was ein wenig kontraintuitiv erscheint. Dennoch werden zweifellos einige neue Stellen für diejenigen akademischen Laien angeboten, die über nutzlose Abschlüsse im Bereich der freien Künste verfügen.

Apropos Problem, für das diese Lösung propagiert wird, scheint die Sucht nach Online-Glücksspielen in der Größenordnung von 250 Millionen Schweizer Franken pro Jahr zu liegen (jeder Schweizer Franken ist etwa so viel wert wie 1 US-Dollar), so die Quellen aus dem Pro-Referendum, was selbst in einem kleinen Land wie der Schweiz kein großes Problem darstellt. Bei einer Bevölkerung von 8,5 Millionen Menschen entspricht dies etwa 29,5 Franken pro Kopf: kaum etwas, worüber man sich in den Armen halten sollte. Übrigens liegt das Bruttoinlandprodukt der Schweiz pro Kopf bei 61’000 Dollar pro Jahr: gut für einen Top-10-Platzierten der Welt nach den meisten Listen und mehrere Positionen höher als die USA.

Der durchschnittliche Schweizer Bürger gibt unglaubliche drei dieser bösen Jungs pro Jahr für unkontrolliertes Glücksspiel aus.

Das Grauen!

Es sollte interessant sein zu beobachten, wie viel Geld für Interventionsprogramme zur Herstellung von Arbeit umgeleitet wird, um dieser Flutwelle der Verderbtheit zu begegnen. Unsere Vermutung ist, dass sich die Auszahlungen an Sozialarbeiter bald als eine weitaus teurere Sucht erweisen werden als die der Menschen, die nicht aufhören können, die Knochen zu rollen.

Glücksspiel mit der Altersvorsorge?

Eine weitere Auszahlung aus dem Gewinnpool erfolgt in Form eines zweckgebundenen Beitrags, der jedes Jahr in die Schweizer Pensionskasse fliesst. Dies ist eine ziemlich typische Art von Karotte, die von fast jedem Befürworter des Referendums angeboten wird, um einige Wähler einzufangen, die sonst nicht für den Vorschlag sind, den sie vorantreiben.

Viele Leute kümmern sich einfach nicht um das eine oder andere, und so werden sie bestochen, um „Ja“ statt „Nein“ zu sagen. Meistens werden diese zweckgebundenen Mittel jedoch oft VOR ORT aus bereits zugewiesenen Mitteln aus anderen Quellen gezahlt, die bald stillschweigend auf andere Regierungsprioritäten umgeleitet werden. Die Wähler erwarten Zugänge, die über ihrem aktuellen Finanzierungsniveau liegen. Die Regierung plant wahrscheinlich stille Subtraktionen und ein Nullsummenergebnis.